Sachbücher

»Man kommt sich vor wie in der Wüste…«

Der langsame Abschied des Peter Rosegger

160 Seiten. Styria Verlag 2018

»Unsere Zeit straft die Irrtümer, die wir seit Jahren gemacht haben. Unser Denken, Wissen, Wollen, Handeln, Politisieren, Kritisieren, Voraussagen, es war alles falsch, fast unser ganzes Leben war verkehrt und falsch …«
Mit diesen bitteren Worten zieht Peter Rosegger im Sommer 1917 Epochenbilanz. Schwankend zwischen Hoffnung und Verzweiflung blickt er einer ungewissen Zukunft entgegen, die er nicht mehr erleben wird: Er stirbt wenige Monate vor Ende des Ersten Weitkrieges. Ungebrochen populär als Erzähler humorvoller, trostreicher Wald- und Dorfgeschichten, erweist er sich in seiner Monatsschrift »Heimgarten« bis zuletzt als unbequemer Mahner und Warner, stets bereit, Position zu beziehen, wenn es sein muss, auch gegen sich selbst.

Christian Teissl zeichnet, gestützt auf umfangreiches Quellenmaterial, ein Porträt des »alten Heimgärtners« an der Schwelle einer neuen Zeit.

Dem »langsamen Abschied des Peter Rosegger« hat der Autor und Wissenschaftler Christian Teissl zugleich das schönste und traurigste Buch des heurigen Jubiläumsjahrs gewidmet.
– Christoph Hartner, Steirerkrone vom 26. 6. 2018

Wege ins Ungereimte

Zur Lyrik Michael Guttenbrunners

250 Seiten. Rimbaud 2005

Der am 12. Mai 2004 verstorbene Michael Guttenbrunner war, als Dichter wie als Mensch, eine Erscheinung, die sich allen Schablonen entzog. Christian Teissl beschäftigt sich in dieser Studie vor allem mit der Lyrik Guttenbrunners und versucht, ihre Bedeutung für die österreichische Nachkriegsliteratur aufzuzeigen.

»Ziel des Verfassers war es (…), den Ort Guttenbrunners in der österreichischen Literatur nach 1945 auszuloten, was ihm auch gut gelungen ist.«

– Jörg Thunecke, Modern Austrian Literature 39 (2006)

Wir vom Jahrgang 1979

Kindheit und Jugend in Österreich

64 Seiten. Wartberg-Verlag 2013

Geboren am Übergang von den blumigen Siebzigern in die grellen Achtziger, wuchsen wir in eine Welt hinein, die sich von Jahr zu Jahr schneller drehte. Als wir Kinder waren, kam uns die Zeit von Nikolo bis Weihnachten unendlich vor, als wir älter wurden, sahen wir die Moden schneller wechseln als die Monate. Früh schon lernten wir staunen, jeder Heimcomputer kam uns wie ein Wunder vor. Freundschaften schlossen wir noch nicht im virtuellen Raum, sondern unter freiem Himmel und wurden langsam, aber sicher erwachsen.

Weitere Bücher

Zu den Lyrikbänden und den von Christian Teissl herausgegebenen Büchern