Pressestimmen


Bild "Willkommen:Cover_Gollnachlese.jpg"zu Ernst Goll - Eine Nachlese,
hrsg. von Christian Teissl:

"... ein wichtiger Beitrag der biographischen Grundlagenforschung ..."

Ch. Hartner, "Kronen Zeitung", 1. 12. 2015





Bild "goll_kl.jpg"zu Ernst Goll: Im bitteren Menschenland,
hrsg. und kommentiert von Christian Teissl:

Es ist einem anderen Dichter und Spurensucher, Christian Teissl, zu verdanken, dass nun erstmals die Möglichkeit besteht, die enorme Vielseitigkeit und die visionären Kräfte von Ernst Goll in all ihrer Bedeutsamkeit zu erkennen. Christian Teissl zeichnet nicht nur als Herausgeber einer umfassenden Werkausgabe verantwortlich, er fügt dem Buch auch zahlreiche Textfunde hinzu, aufgespürt im Ernst-Goll-Archiv in der Steiermärkischen Landesbibliothek. (...) Goll stiftete Bleibendes, und dieses wichtige Buch liefert den bedeutsamen Belegt dafür.

Werner Krause, "Kleine Zeitung" vom 23. 8. 2012

Ein kostbares Stück steirische Literaturgeschichte! Und hoffentlich auch darüber hinaus!

Hans Putzer, "Steirische Berichte", 4/2012



Bild "blumenuhr_kl.jpg"zu Die Blumenuhr von Christian Teissl:

Vom Schlafen und vom Wachen liest man, von Spiegelbildern und Gesichterwechseln, von Frauen in Schwebe über stachelgefährlicher Bodenhaftung, von Wolken und Schatten und Flüssen und Meeren und Inseln. Und fast mögen einem schon diese romantischen Bewegungen etwas leichtfüßig scheinen, da steckt einem alsbald ein Stachel in Wort und Sinn.

Klaus Zeyringer

Von der Syntax her sind viele der Texte beinahe wie Prosa zu lesen und doch entfaltet sich in ihnen eine Welt besonderer Art, eine sehr persönliche, eigene. (...) Christian Teissls sensible Betrachtung und die Genauigkeit seines Schauens öffnet - nein, keine Fenster, aber Gucklöcher auf eine Welt der Schatten und Träume und Wolken, eine Welt, die zu durchmessen sich allemal lohnt, an langen Nachmittagen oder sonst wann.

Erich Schirhuber, Podium 161/162, S. 199f.




Bild "regenalphabet64.gif"zu Das große Regenalphabet von Christian Teissl:

Seltsam: Da schreibt ein 27-Jähriger Gedichte mit Titeln wie "Nach dem Ende der Kindheit" und "Kindheitserinnerung". Und doch ist solche Poesie des melancholischen Rückblicks keine Pose.

Der steirische Lyriker und Literaturwissenschafter Christian Teissl, dem wir eine schöne Monografie über das Werk des streitbaren Dichters Michael Guttenbrunner verdanken, scheint in der Tat früh gereift und zart und traurig.

Die Hofmannsthal-Assoziation kommt nicht von ungefähr. Denn auch hier erklingt ein Ton, der uns gefangen nimmt: in Rhythmus und Melodie, in Bildlogik und -kraft: "Wenn das / was einmal Sonne war / an unversehrten Sommernachmittagen / eingehüllt ist / in die dichten Schleier langer Dämmerungen..."

Der Band "Das große Regenalphabet" spricht von Wind und Wetter, von Himmel und Erde, von Landschaften mit und ohne Menschen. Er verleugnet die Tradition nicht, er greift sie auf und spielt sie weiter. Wir schauen, wir hören Christian Teissl dabei gern zu.

Ulrich Weinzierl, "Literarische Welt" vom 24. 2. 2007